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Stauden

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Stauden sind die vorrangigen krautigen Pflanzen, mit denen man den Garten, den Park aber auch Terrassen Jahr für Jahr zuverlässig in ein sommerliches Blumenmeer verwandelt. Sie sind mehrjährige bzw. ausdauernde krautige Blühpflanzen, die im Winter oberirdisch absterben und im Folgejahr wieder neu austreiben. Es überwintert lediglich der Wurzelstock (Rhizom) die Knolle/Zwiebel oder ein Ausläufer.
In den mitteleuropäischen Gärten findet man hauptsächlich Züchtungen von Stauden, die blütenreicher, standfester und pflegeleichter sind als die Wildformen. Diese Züchtungen haben oft auch eine höhere Lebensdauer.
mehr Informationen zu Stauden

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    Akelei

    Dürer hat sie gemalt, Minnesänger haben sie besungen und Hildegard von Bingen beschrieb ihre heilende Wirkung. Mit ihren futuristisch geformten Blüten ist die Akelei immer ein Blickfang.
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    Christrose

    Christrosen sind wertvolle Winterblüher. Sie trotzen jeder Kälte. Während die Natur ruht, entwickeln sie schöne Blüten, die das triste Grau im Garten aufhellen. Auch im Topf sind sie ein Blickfang.
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    Erdbeere

    Als Zier- und Nutzpflanze begleitet die Erdbeere den Menschen seit vielen Jahrhunderten. Die pflegeleichte Mehr- jährige wird meist roh gegessen. Sie enthält viel Vitamin C und Kalzium.
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    Gänseblümchen

    Die anpassungsfähige Pflanze ist schon ein sehr alter Begleiter des Menschen. Von Frühjahr bis Herbst leuchten die weißen Blüten. Sie ist pflegeleicht. Blätter und Blüten können roh verzehrt werden.
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    Löwenzahn

    Der Löwenzahn ist sehr anpassungsfähig. Er wächst auf saftigen Wiesen genau so wie auf kargen Brachen und sogar aus Mauerritzen. Lecker und gesund: Ein Salat aus jungen Blättern und Blüten.
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    Primel / Schlüsselblume

    Neben den Hybriden, die man im Frühjahr im Handel findet, gibt es weitere interessante Arten, wie die Kugelprimel, die Kissenprimel oder die Schlüsselblume. Eine Bereicherung für den Garten.
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    Rosmarin

    Eines der wichtigsten Küchenkräuter. Die Blätter und Zweige eignen sich sehr gut für Fisch-, Fleisch- und Gemüsegerichte. Und der angenehme Duft lässt einen sofort an Sonne und Meer denken.
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    Tulpe

    Tulpen gehören zu den beliebtesten Frühlingspflanzen, ob im Garten, im Topf oder in der Vase. sie werden schon im Herbst gesetzt, sind winterhart und kommen zuverlässig immer wieder.


„STAUDE ist ein gärtnerischer und umgangssprachlicher Begriff, der aber in der Botanik akzeptiert ist.“

Stauden Pflege

Stauden werden meist im Frühjahr, manche auch im Spätsommer gepflanzt. Ihren Platz haben sie im Garten, eignen sich aber auch für die Topfkultur.
Manche Staudenarten bevorzugen Halbschatten, andere brauchen Sonne und Wärme. In jedem Fall sollten sie ausreichend gegossen und gedüngt werden. Speziell beim Austrieb sind sie nähstoffhungrig und während der Knospenbildung können Düngergaben die Blütenpracht steigern.

Stauden schneiden

Einige Arten vertragen einen starken Rückschnitt direkt nach der Blüte (Remontierschnitt). Mit etwas Glück kommt dann eine zweite Blühphase hinterher. Schon das Abpflücken verblühter Teile kann die Blütezeit verlängern, frühzeitiges entspitzen der jungen Triebe einen reicheren Blütenflor provozieren.

Stauden teilen

Im zeitigen Frühjahr, wenn der Austrieb gerade beginnt oder nach der Blüte können viele Stauden geteilt werden. Das regt den Wuchs stark an und beugt einer Ermüdung der Pflanze vor. Das Teilen kann man mit einem Spaten vornehmen. Der Wurzelstock wird in mehrere Stücke geteilt. Entweder verteilt man die Stücke auf einer etwas vergrößerten Fläche oder beläßt nur einen Teil von ihnen am Standort.

Staude Winterschutz

Im Winter kann man die abgestorbenen oberirdischen Teile als Kälteschutz stehen lassen. Sie kompostieren über den Winter und werden von der Pflanze im Folgejahr teilweise als Nährstoffe wieder aufgenommen. Bevorzugt man einen Rückschnitt, sollte der bodennah sein. Zudem kann man die Staude mit Laub oder Reisig abdecken.

Einteilung der Stauden

Freiflächenstauden

Am bekanntesten und auffälligsten sind die Prachtblüher wie Lupine, Eisenhut, Troll, Aster, die in Gruppen oder einzeln stehend und als Solitärpflanze bestechen können. Sie werden auch Freiflächenstauden genannt und benötigen viel Sonne.

Wald- und Gehölzrandstauden

Prachtspiere, Farne und Anemonen, bevorzugen eher halbschattige bis schattige Standorte. Sie benötigen eine geregelte Wasserzufuhr, dürfen also nicht zu trocken stehen. In und an den Wäldern leben sie in Symbiose mit den Gehölzen. Etwas Rindenmulch um die Pflanzen verteilt schützt den Boden vor Verdunstung und gibt ihnen wichtige Nährstoffe über die Zerfallsstoffe.

Immergrüne Stauden

Natürlich bereichern die Palette auch einige Immergrüne wie Bergenie, Dickmännchen oder die Golderdbeere. Sie wachsen meist niedrig, sterben im Winter nicht oberirdisch ab und werden dafür komplett vom Schnee bedeckt. Fehlt der Schnee als Sonnenschutz können sie im durchgefrorenen Erdreich an Wassermangel leiden, da sie ständig Flüssigkeit verdunsten.

Uferstauden

Die Unterteilung der Uferstauden wird hauptsächlich im Gartenbau benutzt und benennt Stauden gern an Bächen, Flüssen, Seen oder in Sümpfen wachsen. Sumpfgarbe, Goldkolben und Funkie brauchen sehr viel Wasser um prächtig zu gedeihen.

Steingartenstauden und alpine Stauden

Es gibt noch eine ganze Reihe von alpinen Stauden und Steingartenstauden, die oft mit kargen Böden und wenig Wasser zurecht kommen bzw. dies sogar fordern, da bei zu hoher Feuchtigkeit die Wurzeln geschädigt werden. Die bekanntesten Vertreter sind Edelweiß und Enzian, die in Gärten nur schwer zu ziehen sind.