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STRÄUCHER

„Sträucher können sehr alt werden und beachtliche Höhen erreichen.“

Sträucher wachsen ähnlich den Bäumen an allen Orten unseres Lebensraums. Sie werden als Zier oder Nutzsträucher kultiviert. Oft sind sie Beides in einem, je nach Jahreszeit. Fruchttragende Sträucher wie Himbeere, Holunder, Aronia und Heidelbeere stehen neben einer breiten Palette von Ziersträuchern wie Flieder, Forsythie, Berberitze oder Weißdorn.
Sträucher gehören zu den Gehölzen, haben aber im Unterschied zu Bäumen keinen Stamm und werden nicht so groß. Meist wachsen mehrere dünnere Stämme aus den Knospen der Basis.

Manche Sträucher entwickeln eher bodennahe Verzweigungen wie der Wacholder oder die Zwergmispel. Andere wachsen aufrecht wie der Pfeifenstrauch. Das Laub, die Blüten und die Früchte erscheinen bei den meisten Arten an den frischen Seitentrieben. Manche Sträucher entfalten einen attraktiven Blütenduft wie der Jasmin, der Frühjahrsflieder oder der Lavendel.
Die einheimischen Arten sind winterhart, manche laubabwerfend, manche immergrün. Viele Sträucher können in Varianten auch als Bäume vorkommen.
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Wissenswertes zu Sträuchern

Sträucher vermehren und setzen

Sträucher vermehren sich über Beeren und Nüsse. Da aber die An- und Aufzucht oft langwierig ist, werden meist Jungpflanzen aus dem Handel gesetzt. Für die kleinen Sträucher wird ein Loch ausgehoben, in den der gesamte Wurzelballen passt. Nach dem Einsetzen wird das Loch mit Erde gefüllt und festgetreten um die Standfestigkeit und ein schnelles Anwachsen der Wurzeln zu gewährleisten. Um die Basis lässt man eine leichte Vertiefung, um das Angießen zu vereinfachen ohne dass das Wasser zu weit abläuft, und tatsächlich die Erde unter der Pflanze verdichtet.

Sträucher nutzen

johannisbeere-rot-frucht-ribesViele Sträucher die essbare Früchte entwickeln, findet man in Nutzgärten wieder. Einige davon lassen sich auch in Töpfen ziehen. Himbeeren und Stachelbeeren können in großen Kübeln hervorragend gedeihen und bieten reiche Ernte.
Aus Sträuchern wie dem Liguster oder der Schneebeere lassen sich dichte hohe Hecken anlegen, die Grundstücke abgrenzen und Sichtschutz bieten.
Früchte, die für den Menschen nicht attraktiv oder sogar giftig sind, sind gerade im Herbst eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel und Kleinsäuger.

Praxistipps

Sträucher pflegen

Sträucher brauchen nicht viel Pflege. Vor allem Ziersträucher sind in der Regel genügsam und wachsen auf unterschiedlichen Böden. Die meisten blühen in der ersten Jahreshälfte. Bis zum Herbst entwickeln sie hauptsächlich neue Triebe und meist für den Menschen nicht nutzbare Früchte. Blüte und Wuchs kann man mit Langzeitdüngergaben unterstützen. Nur in sehr heißen Perioden muss gegossen werden.

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Halbsträucher

Daneben gibt es noch eine ganze Anzahl von Halbsträuchern, die nur teilweise verholzen und eigentlich sowohl in die Kategorien „Gehölze“ als auch „Mehrjährig“ passen. Meist verholzt nur die Basis, nicht aber die Äste, die sich in jeder Vegetationsperiode erneuern und meist auch die Blüten und Früchte tragen.
Die Halbsträucher werden nach ihrem individuellen Erscheinungsbild in eine der zwei Kategorien eingeordnet. Da wo sie besser zu passen scheinen.

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