Gewächshaus mit Strom heizen und Pflanzenwachstum fördern

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In mittleren Breitengraden, also auch in Deutschland, gibt es durchschnittlich 200 Vegetationstage. So werden Tage mit einer Temperatur von mindestens 5° C bezeichnet. An diesen findet bei vielen Pflanzen ein Wachstum statt – bei Temperaturen unter 5° C stellen viele Pflanzen ihren Wuchs ein. Um dennoch den erwünschten Wuchs auch in der kalten Jahreszeit und sogar bei Frost zu erreichen, ist ein Gewächshaus vonnöten. Soll dieses mit einer Heizung ausgestattet werden, gilt es, einige Punkte zu beachten.

Warum das Gewächshaus beheizen?

Längst nicht alle Gewächshäuser in privaten Gärten verfügen über eine Heizung. Ob diese wirklich erforderlich ist, hängt in erster Linie davon ab, was darin gepflanzt und angebaut werden soll. In erster Linie ist eine Heizung immer dann sinnvoll, wenn etwa Obst, Gemüse oder Kräuter ganzjährig angebaut und geerntet werden sollen. Auch kälteempfindliche beziehungsweise wärmebedürftige Pflanzen wie etwa Bonsais und Exoten brauchen entsprechend sommerliche Temperaturen, um zu gedeihen. Wer ganzjährig Jungpflanzen ziehen oder etwa Wein anbauen möchte, kommt ebenfalls nicht ohne ein beheiztes Gewächshaus aus. Dabei gilt: Je kälter es draußen ist und je größer die Glasfläche des Gewächshauses ausfällt, umso mehr muss dieses beheizt werden. Bereits beim Bau sollte daher die Möglichkeit beziehungsweise Notwendigkeit des Heizens in Betracht gezogen werden. Damit das Heizen möglichst effizient ausfällt, ist eine entsprechende Dämmung anzuraten, die sich auch auf das Fundament erstreckt. Schlecht gedämmte oder unzureichend beheizte Gewächshäuser treiben nicht nur die Kosten in die Höhe, sondern führen schlimmstenfalls auch zu einem Pflanzensterben.

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Gewächshaus mit Strom beheizen

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Gewächshaus zu beheizen. Dazu gehört neben Warmwasser, Öl und Gas auch das Heizen mit Strom. Elektroheizungen weisen einen Wirkungsgrad von nahezu 100 % auf und können einfach an den bereits vorhandenen Stromanschluss angeschlossen werden. Zusätzliche Brennstoffe, Anlagen oder Vorratsräume werden nicht benötigt. Wer auf Ökostrom setzt oder seinen Strom etwa durch Photovoltaikanlagen selbst erzeugt, tut zudem auch der Umwelt etwas Gutes. Elektroheizungen eignen sich für Gewächshäuser, in denen die Temperatur nur gering erhöht werden soll. Dank des geringen Installationsaufwands finden sich bereits in vielen Gewächshäusern elektrisch betriebene Heizungen. Diese können so eingestellt werden, dass sie sich automatisch einschalten, wenn eine Mindesttemperatur erreicht wurde. Der Gärtner kann sich das manuelle Kontrollieren und Bedienen der Heizungen daher sparen, was auch in Abwesenheit ein Vorteil ist.

Strom sparen und Stromkosten reduzieren

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Das Heizen mit Strom hat allerdings auch einen Nachteil: Es fällt im Vergleich zu anderem Heizvarianten meist kostenintensiver aus, was nicht zuletzt an den steigenden Stromkosten liegt. Wer mit dem Gedanken spielt, sein Gewächshaus elektrisch zu beheizen, sollte sich vorab also auch mit der Kostenfrage auseinandersetzen. Dazu gehört auch ein Vergleich der Stromanbieter, denn nicht selten lässt sich mit einem Wechsel des Anbieters Geld sparen. Ein solcher Vergleich kann etwa auf Verivox angestellt werden. Dazu sind nur einige Informationen zu Postleitzahl, Haushaltsgröße und bisherigem Stromverbrauch nötig, und schon lässt sich per Mausklick ein übersichtlicher Verivox Stromvergleich anstellen. Auch ein eventueller Wechsel des Anbieters kann direkt über Verivox erledigt werden. So lassen sich die Stromkosten reduzieren, auch im Hinblick auf ein elektrisch beheiztes Gewächshaus.